12.07.2017 | Kategorien TEC News

Jetzt auch Praktika und Praxissemester in Japan am NIT

Industriekooperation mit Japan ermöglicht neues Kooperationsabkommen für Studierende der Fakultät Technik

Neues Austauschprogramm mit Japan: NIT-Präsident Harada und der Vizepräsident für Forschung der Hochschule Reutlingen, Professor Dr.-Ing. Gerhard Gruhler, unterzeichnen für die Fakultät Technik den neuen Kooperationsvertrag, der nun auch Praktika und Praxissemester in Japan ermöglicht.
Neues Austauschprogramm mit Japan: NIT-Präsident Harada und der Vizepräsident für Forschung der Hochschule Reutlingen, Professor Dr.-Ing. Gerhard Gruhler, unterzeichnen für die Fakultät Technik den neuen Kooperationsvertrag, der nun auch Praktika und Praxissemester in Japan ermöglicht. Foto: Hochschule Reutlingen/Johannes Müller

Von: tec/pr-krk, Max Alber

Vor ein paar Monaten erst konnten wir über die neue Industriekooperation zwischen der japanischen Region Kitakyushu und Baden-Württemberg in den Bereichen Photonik und Automatisierung berichten. Über diese Kooperation kam auch der Kontakt zum National Institute of Technology Kitakyushu (NIT) zustande.

Eine Delegation des NIT war im November 2016 für erste Kooperationsgespräche und Laborbesuche zu Gast an der Fakultät Technik. Im Anschluss konnte ein Kooperations-Abkommen im Bereich Technik ausgehandelt werden.

Die Vertragsunterzeichnung fand offiziell beim Besuch des NIT-Präsidenten Harada, des NIT-Professors Kuchii sowie Vertretern der japanischen Außenhandelskammer und Unternehmensvertretern am 4. Juli 2017 an der Hochschule in feierlichem Rahmen statt. 

Für Technik-Studierende bringt diese Kooperation viele Vorteile: So können sie im Rahmen des neuen Austauschprogramms für ein Praxissemester oder einen Projektaufenthalt nach Japan gehen und in einem Labor des NIT an einem Forschungsprojekt mitarbeiten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in regionalen japanischen Unternehmen Praktika zu absolvieren.  

"Für die Fakultät Technik ist das NIT eine attraktive Erweiterung unseres Kooperationsnetzwerks", freut sich Professor Dr.-Ing. Gerhard Gruhler, Vizepräsident Forschung der Hochschule Reutlingen: "Das NIT entspricht vom Niveau in etwa einer Hochschule und hat eine ähnliche Praxisorientierung wie wir."

"Und unter fachlichen Gesichtspunkten ist das Hochtechnologieland Japan natürlich interessant für Ingenieure mit dem zusätzlichen Reiz einer bereichernden interkulturellen Erfahrung durch einen längeren Studienaufenthalt", ergänzt Professor Dr.-Ing. Ertugrul Sönmez, Auslandsbeauftragter der Fakultät Technik.