21.07.2017 | Kategorien TEC News

Spannendes Technologie-Kolloquium bei Prof. Nebeling

Projekt- und Forschungsarbeiten zu experimentellen, theoretischen und analytischen Themen

Technologie-Kolloquium Sommersemester 2017, Prof. Dr.-Ing. Helmut Nebeling, an der Hochschule Reutlingen: Maschinenbau Master&Bachelor-Studierenden stellen Projekt-, Forschungs- & Entwicklungsarbeiten vor.

Von: tec/pr-krk, Prof. Dr.-Ing. Helmut Nebeling

Technologie-Kolloquium SS2017 am 17.07.2017

Unter Prof. Dr.-Ing. Helmut Nebeling wurden an der Hochschule Reutlingen von Maschinenbau Master-Studierenden jeweils vier Projektarbeiten und Forschung- & Entwicklungsarbeiten sowie drei Bachelorarbeiten an der Hochschule Reutlingen durchgeführt. Dabei wurden experimentelle, theoretische und analytische Themen aus den Bereichen:

  1. Zerspanungstechnologie
  • Erfassung von Schneidentemperaturen bei der Zerspanung bei unterschiedlichen Randbedingungen
  • Auswirkungen unterschiedlicher Schmierbedingungen (Kühlschmierstoff, Minimalmengenschmierung, Trockenbearbeitung) auf die Schnittkräfte
  • Gratentfernung mittels Bürstbearbeitung
  • Simulation der Trennmechanismen bei der geometrisch definierten Zerspanung
  1. Werkzeugmaschinenkonstruktion
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Kinematiken von Bearbeitungszentren
  • Berechnung der charakteristischen Eigenschaften einfacher und gekoppelter Strukturen
  • Algorithmen bei der Ermittlung modaler Parameter bei der experimentellen Schwingungsformanalyse
  • Erhöhung der Genauigkeit bei Montage von 5-achsigen Bearbeitungszentren
  1. Analyse des Energiebedarfs eines Bearbeitungszentrums bei unterschiedlichen Bearbeitungsvorgängen zur Prognose des Energiebedarfs
  1. Veränderung der Maschinenkapazität von Werkzeugmaschinen beim Umstieg von verbrennungsmotorisch zu rein elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen

Ziel aller dieser Arbeiten ist die wissenschaftlich fundierte Aufbereitung unter Berücksichtigung der relevanten Randbedingungen. Die Studierenden lernen dabei neben projektbezogen die wissenschaftliche Vorgehensweise einer systematischen Erarbeitung eines Themas. Da die Projektarbeiten in Gruppen von 3 – 4 Personen stattfinden, ist dabei sowohl das Arbeiten miteinander als auch die effiziente Aufteilung der Arbeiten untereinander ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Auch die Zeitplanung und das Projektmanagement gehört bei allen Projekten mit dazu. Häufig bringen die Studierenden im Rahmen derartiger Arbeiten hochwertige Lösungen und Forschungsergebnisse hervor, die durch intensive Beschäftigung mit der Materie, Recherche und Studium relevanter Literatur und die experimentelle Untersuchung, analytische Simulation oder empirische Vorgehensweise unter Nutzung sämtlicher Möglichkeiten erzeugt werden.

An den Projekten waren insgesamt ca. 20 Studierende beteiligt, die die Vorgehensweise und Ergebnisse vor anderen Studierenden und Vertretern der Industrie vortrugen. Dadurch wurde auch dieses Semester dem interessierten Publikum wieder ein breiter Querschnitt der Forschung im Bereich der Produktionsanlagen an der Hochschule Reutlingen gegeben. Weitere Arbeiten sind für die kommenden Monate schon wieder in Arbeit, so dass auch im Winter wieder ein interessantes Programm zusammengestellt werden kann.