15.02.2019 | Kategorien TEC News

Staatssekretärin weiht Solaranlage auf dem Dach der Hochschule ein

Neue Anlage mit 792 Solarmodulen versorgt Hochschule mit erneuerbarer Energie

Nehmen die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Hochschule offiziell in Betrieb (v. li.): Ursula Hotz, Prof. Dr. Hendrik Brumme, die Landtagsabegordneten Thomas Poreski (Grüne) und Ramazan Selcuk (SPD), Gisela Splett, Andreas Hölting. Fotos: Hochschule Reutlingen

Von: tec/pr-krk, Gundula Vogel

Am Freitag hat Finanzstaatssekretärin Gisela Splett die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Hochschule Reutlingen offiziell in Betrieb genommen. Unter strahlendem Sonnenschein begrüßte sie Gäste aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie von der Hochschule direkt vor der Anlage auf den Gebäuden 3 und 4 hoch über dem Hohbuch-Campus.

Nach der Begrüßung durch Andreas Hölting, dem leitenden Baudirektor am Amt Tübingen von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, machte Splett deutlich, dass der Ausbau der Photovoltaik auf Liegenschaften des Landes fester Bestandteil des Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landesregierung für landeseigene Gebäude sei. Die Anstrengungen in dieser Richtung werden in Zukunft noch verstärkt.

„Die neue Photovoltaikanlage erzeugt künftig jedes Jahr rund 170.000 Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 40 Vier-Personen-Haushalten. Den umweltfreundlich erzeugten Strom nutzt die Hochschule selbst. Das führt zu deutlichen Einsparungen bei den Energiekosten“, sagte Splett. Durch die Anlage, die aus 792 Solarmodulen mit einer Fläche von insgesamt 1.300 Quadratmetern besteht, können die jährlichen Stromkosten des Landes um rund 35.000 Euro gesenkt werden. Nach acht Jahren haben sich damit die Investitionen in Höhe von 250.000 Euro refinanziert.

Prof. Dr. Hendrik Brumme, Präsident der Hochschule Reutlingen, freute sich in seinem Grußwort aus doppeltem Grund über die neue Technik auf dem Hochschuldach: „Mit der Photovoltaikanlage speisen wir nicht nur erneuerbare Energie, sondern auch nachhaltiges Wissen in die Hochschule ein.“ Denn die Anlage gibt dem Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule, dem Reutlinger Energiezentrum (REZ), und dem dort verankerten Masterstudiengang „Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ die Möglichkeit, wichtige Daten zu generieren. Diese wiederum kommen dann sowohl der weiteren Erforschung der innovativen Energieversorgung zugute, als auch der praxisnahen Lehre an der Hochschule.

Schließlich bedankte sich Ulrike Hotz bei der Landesregierung für die Investitionen in die Infrastruktur an der Hochschule. „Unsere Hochschule ist ein Juwel. Jeder Euro, der in ihre Ausstattung investiert wird, ist gut angelegtes Geld“, so die Erste Bürgermeisterin der Stadt Reutlingen. Sie bekräftigte, dass auch von Seiten der Stadt mit weiterer Unterstützung für Vorhaben an der Hochschule zu rechnen sei – wie zum Beispiel bei der geplanten Errichtung von Ladesäulen für Elektroautos auf dem Parkplatz der Hochschule.

Die offizielle Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage endet danach mit einem Live-Blick auf deren Arbeit. Dank des sonnigen Tages bei strahlendem blauem Himmel zeigte die Produktionskurve der Anlage, die auf einem großen Monitor dargestellt wurde, steil nach oben.