21.06.2016

First Generation – Erste PATM Masterabsolventen

Partrick Kehrer und Felix Tapphorn sind PATM Master-Absolventen der ersten Generation

Partrick Kehrer und Felix Tapphorn absolvierten erfolgreich als erste den Masterstudiengang „Process Analysis & Technology – Management“; Collage: Simone Löffler

Von: Simone Löffler

Die Hochschule Reutlingen arbeitet seit mehr als 30 Jahren erfolgreich auf dem Gebiet Prozess Analytik und Technologie. Seit dem Wintersemester 2014/15  wird der Masterstudiengang „Process Analysis & Technology - Management“ angeboten. Mit Patrick Kehrer und Felix Tapphorn verzeichnet die Fakultät Angewandte Chemie nun ihre ersten zwei PATM Master Absolventen.

Der dreisemestrige Studiengang richtet sich an Studierende mit einem Bachelor-Abschluss in den Bereichen Chemie, Chemieingenieurwesen und Life Science und wird in englischer Sprache gehalten. Das Studium erfolgt am Lehr- und Forschungszentrum „Process Analysis and Technology“ (PA&T) an der Fakultät Angewandte Chemie der Hochschule Reutlingen. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie werden in innovativen Projekten maßgeschneiderte Lösungen entwickelt, die dazu beitragen, technische Prozesse und Produkte leistungsfähiger, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Patrick Kehrer absolvierte zunächst den Bachelorstudiengang „International Projekt Engineering“ an der Fakultät Technik der Hochschule Reutlingen und entschied sich im Anschluss für den PATM Studiengang an der Fakultät Angewandte Chemie. Seine Master-Thesis trägt den Titel: "Berührungslose 3D-Inlinevermessung von Kfz.-Scheinwerfern“.  Hintergrund seiner Thesis war, die bisher verwendeten taktilen Messverfahren zur geometrischen Vermessung, durch ein berührungsloses, kamerabasiertes Messverfahren zu ersetzen. Nun startet Patrick Kehrer direkt als Regional Assembly Line Standardization Coordinator bei der Firma Automotive Lighting durch. Seine Aufgabe umfasst das Standardisieren von Teil- bis Vollautomatischen Montagelinien in den Werken Nord-Ost-Europas. 

Felix Tapphorn hat an der Universität Göttingen Biologie mit Vertiefung Molekulare Genetik studiert. Danach entschied er sich für der Masterstudiengang PATM an der Fakultät Angewandte Chemie an der Hochschule Reutlingen. Seine Master Thesis trägt den Titel: "Investigation on a New Method of Power Generation - The Rankine Cycle with Internal Combustion“. Seine Master-Thesis hat Felix Tapphorn an der TU München am Lehrstuhl für Anlagen- und Prozesstechnik und in Zusammenarbeit mit der Hochschule Nürnberg angefertigt. Die Arbeit befasst sich mit dem Gedankenspiel, Dampfkesseln künftig von innen Energie zu zuführen anstatt von außen. In diesem Zuge hat er ein Dampfkraftwerk und den Prozess simuliert. Ziel der Arbeit war die Prüfung auf Effizienz und die Re-Elektrifizierung im Bereich „Power to Gas“. Felix Tapphorn möchte im Bereich der Anlagen- und Prozesstechnik seine berufliche Karriere starten und bewirbt sich aktuell.