ALT + + Schriftgröße anpassen
ALT + / Kontrast anpassen
ALT + M Hauptnavigation
ALT + Y Socials
ALT + W Studiengang wählen
ALT + K Homenavigation
ALT + G Bildwechsel
ALT + S Übersicht
ALT + P Funktionsleiste
ALT + O Suche
ALT + N Linke Navigation
ALT + C Inhalt
ALT + Q Quicklinks
ESC Alles zurücksetzen
X
A - keyboard accessible X
A
T
20.11.2015

Für jeden etwas dabei

Spannende Einblicke beim Tag der offenen Tür an der Hochschule

Fotos: Hochschule Reutlingen/Juliane Schreinert

Juliane Schreinert

Bei winterlichen Temperaturen strömten am Samstag rund 3.000 Besucher zum Tag der offenen Tür auf den Campus der Hochschule Reutlingen. Führungen, Vorträge und Mitmachaktionen boten ein Programm für die ganze Familie, außerdem informierten Professoren und Mitarbeiter über das Studienangebot an der Hochschule.

Wie hoch Knetmasse hüpfen kann, testeten die Besucher in der Fakultät Angewandte Chemie. Natascha Riehle und Alexander Jauch stellten den Nachwuchs-Chemikern das so genannte „Silly Putty“-Experiment vor. „Diesen Versuch führen wir selbst im 5. Semester durch. Wir haben eine Rohmasse aus Polyurethan und geben verschiedene Öle als Weichmacher dazu“, erklärte Jauch. Eingefärbt in der Lieblingsfarbe, konnte der „Flummi“ anschließend mit nach Hause genommen werden. Auch in der Fakultät Technik lernten die Besucher zahlreiche interessante Projekte der Studierenden kennen, die deutlich machen, dass Studieren in Reutlingen bedeutet, nicht nur Theorie zu büffeln, sondern die Praxis anzuwenden. Interessenten konnten selbst aktiv werden und beispielsweise mit Robotern interagieren, einen automatisch wendenden, batteriebetriebenen Käfer basteln oder ein eigenes Video drehen. Vor der Kamera der internationalen Projektingenieure schlüpfte man in die Rolle des Moderators seines eigenen Jahresrückblicks.

Kreativ und ausgefallen

Kreativ ging es in der Aula weiter: Studierende der Fakultät Textil & Design präsentierten ihre Projekt- und Abschlussarbeiten − von ausgefallenen und zukunftsorientierten Fahrzeuginnenräumen über Modekollektionen bis hin zu Textilien, die das Thema Atomstrukturen der Planeten aufgriffen. Spannend wurde es für die Transportation Interior Design-Studierenden und alle Zuschauer dann beim „Egg-Check“: Rohe Eier mussten aus 20 Meter Höhe fallen gelassen werden und unversehrt landen. Dafür hatten die Studierenden in wochenlanger Vorbereitung ausgefallene Flugobjekte gebaut, die fast alle Eier heil auf die Erde begleiteten.

Dass Multitasking nicht bedeutet, während des Fernsehens auch noch mit dem Smartphone zu surfen, erklärte Prof. Dr. Nello Gaspardo von der ESB Business School in seiner Schnuppervorlesung. Großer Andrang herrschte auch im Foyer der ESB, wo Mitarbeiter und Studierende an Infoständen Fragen rund um das Studium beantworteten. Tipps zum sicheren Passwort gab es in der Informatik. Außerdem konnte man sich die Film- und Tonstudios zeigen lassen und in virtuelle Welten abtauchen. Firmenpartner der Hochschule informierten zudem über Einstiegsmöglichkeiten und ihre Arbeitsbereiche.

Besucherin Natascha Knecht zeigte sich vom vielfältigen Programm beeindruckt: „Ich bin mit meiner Familie hergekommen und wir haben uns von allem etwas angeschaut. Es ist schön, dass man so einmal sehen kann, was in der Hochschule alles passiert“, sagte sie.