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08.12.2015

"Gute Planung ist der Kern des Projektmanagements"

Projektleiter der zehnten CaIPi-Night im Interview

Pascal Schmidt (1. Reihe, 3.v.l.) und das Organisations-Team der 10. CaIPi-Night. Foto: privat

Juliane Schreinert

Bereits zum zehnten Mal veranstaltet der Verein des Internationalen Projektingenieurwesen am Freitag ab 22 Uhr die CaIPi-Night, die Feier der Fakultät Technik. Organisiert wird sie jeweils vom zweiten Semester des Studiengangs International Project Engineering, um den praktischen Umgang mit Projekten verschiedenster Art zu erlernen. Pascal Schmidt ist der Ressortleiter Marketing und Teil des Organisationsteams. Im Interview erzählt er, wie die Vorbereitung abläuft und was man bei so einem Event fürs Leben lernt.

Mit wie vielen Leuten bereiten Sie die Veranstaltung vor und wie gehen Sie das ganze Projekt an?

Pascal Schmidt: Insgesamt besteht das Orga-Team aus 16 Personen, die in 7 Ressorts (Marketing, Sponsoring, Einkauf, Location, Finanzen, Sicherheit und Projektleitung) aufgeteilt sind und diese leiten. Zudem werden andere Studierende immer wieder mit Aufgaben betreut, sodass am Ende ein Großteil der Erst- und Zweitsemester im Projekt involviert ist. Die Planungen starten früh gegen Ende des vorigen Semesters mit der Wahl der Projektleitung, die dann für die Projektplanung, das Zusammenstellen des Teams und das Delegieren der Aufgaben verantwortlich ist. Dabei wird den Studenten freie Hand gelassen, allerdings ist das erlernte Wissen aus den Projektmanagement Vorlesungen sehr hilfreich. Es bietet sich natürlich an, die in der Vorlesung erlernten Kenntnisse bei der Organisation einer solchen Veranstaltung direkt in der Praxis anzuwenden. Anschließend liegt es an den verschiedenen Ressorts, ihre Aufgaben zu erfüllen, bis das Event durchgeplant ist und einem erfolgreichen Abend nichts mehr im Wege steht.

Nun wollen Sie ja nach Ihrem Studium keine Eventplaner werden – warum ist es für Sie trotzdem wichtig, so etwas zu organisieren?

Pascal Schmidt: Wir wollen nach dem Studium natürlich gute Projektingenieure werden und gute Planung ist der Kern des Projektmanagements, weshalb die Caipi-Night auch im Rahmen der Vorlesung Grundlagen des Projektmanagements organisiert wird. Sie ist das Erste von mehreren großen Projekten in unserem Studiengang und bietet uns die Möglichkeit, die erlernten Grundlagen und Projektmanagementtechniken direkt umzusetzen und so wichtige Erfahrungen zu sammeln. Die Arbeit im Team, das Übernehmen von Verantwortung und ein gutes Zeitmanagement sind heutzutage wichtige Eigenschaften für das Arbeiten in einem Projekt, die natürlich von den Arbeitgebern verlangt werden. Außerdem ermöglicht uns dieses Projekt schon von Beginn des Studiums an, Kontakte zu anderen Studierenden zu knüpfen und den Zusammenhalt unter den Kommilitonen nachhaltig zu stärken.

Worauf muss man bei so einer großen Veranstaltung achten und welche Risiken sind zu bedenken?

Pascal Schmidt: Bei  einer solchen Veranstaltung, gerade, wenn sie auf dem Boden der Hochschule stattfindet, steht die Sicherheit im Vordergrund. Natürlich darf hier niemand zu Schaden kommen, weshalb auch die Auflagen sehr hoch sind. In Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsexperten wird aus diesem Grund im Vorfeld immer ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das von Brandschutz bis zur Anzahl der Mitglieder des Sicherheitspersonals alles umfasst. Insgesamt trägt dieser Punkt auch das größte Risiko in sich, denn, ist die Sicherheit nicht gewährleistet, wird die Veranstaltung nicht stattfinden.

Wie viele Gäste werden erwartet?

Pascal Schmidt: Es werden dieses Semester zwischen 800-900 Gäste erwartet. Wir hoffen natürlich, dass wir die Maschinenhalle zum 10. Jubiläum der CaIPi-Night komplett voll bekommen und so den rasanten Besucheranstieg der letzten Semester fortsetzen können.