03.06.2016 | News

CaIPi-Night - Projektmanagement im Partyfieber

Von: tec/pr-tec, Kerstin R. Kindermann im Interview mit Micha Bäßler

CaIPiNight XI - Young, Wild & Free. >> Von der Vision zum Erfolg.<<

Was hat die diesjährige CaIPiNight so erfolgreich gemacht? Kerstin Kindermann sprach mit Micha Bäßler, dem Projektleiter dieser CaIPiNight XI des SoSe 2016.

Kerstin Kindermann: Micha, Sie sehen sehr glücklich und zufrieden aus? War die CaIPiNight so ein großer Erfolg?

Micha Bäßler: Ausverkauft bis zum letzten Mann, Stimmung bis unter die Decke und ein Feeling, welches noch einige Semester anhalten wird. Wir haben eine, ich möchte fast sagen 'die', CaIPiNight organisiert und die Gäste haben unsere CaIPiNight gefeiert, gerockt und zu dem gemacht wie sie sein muss.

 

Kindermann: Möchten Sie noch was loswerden?

Bässler: JA - Ihr ward der Hammer! Vielen Dank für diese schöne CaIPiNight XI des SoSe 2016.

 

Kindermann: Jetzt interessiert natürlich die jetzigen Erstsemester welche die nächste CaIPiNight organisieren werden, wie sie diesen Erfolg der 11. CaIPiNight fortsetzen können. Können Sie als diesjähriger Projektleiter einige Tipps geben?

Bässler: Das Wichtigste ist, dass man seine Aufgabe als Projektleiter mit dem Herzen macht und wirklich zu hunderprozent dahinter steht. I'll never forget this fact. Während des Kickoffmeetings stellte ich mich zum Abschluss auf einen Stuhl und konkludierte aus unseren Gesprächen, Anregungen und Ideen eine Vision. Diese Vision nahm sich das Orga-Team zu Herzen und begann mit ihrer Ressortarbeit. Für mich hieß es ein 20-Köpfiges Team zu führen, die Ressortarbeiten zu überwachen, synchronisieren und eventuell auch einzuschreiten.

 

Kindermann: Ok aus dem Herz mit viel Eigeninitiative - lernt man das im Studium?

Bässler: Nein. Teambuilding und Teamführung lernt man nicht in Vorlesungen. Ich begriff die Stelle des Projektleiters sehr schnell als Möglichkeit mein Profil im Führen von Teams zu schärfen und auszubauen. Die Tatsache, dass unterschiedliche Charaktere in unterschiedlichen Rollen, in diversen Ressorts, in einem Team zu einem Ziel geführt werden müssen, verlangte mir eine gewisse Verantwortung und Vielseitigkeit in den Führungsrollen ab. Das Schärfen dieser Flexibilität in meinen Führungsrollen, -stilen sowie das größere Bewusstsein für die Wichtigkeit der gelebten Führung ist für mich von allergrößter Bedeutung. Und dies lernt man nur wenn man sich in Team engagiert. Die theoretischen Fakten werden in Vorlesungen vermittelt. Seine eigene Art und Weise zu manangen und zu führen muss jeder für sich selber praktisch erlernen.

 

Kindermann: Das heißt, Sie würden diesen "Nebenjob" jederzeit wieder machen und weiterempfehlen?

Bässler: I would do it again. Die CaIPiNight liegt nun wenige Tage zurück. Die nächste CN XII des WiSe 2016 steht schon fast in den Startlöchern. Die Erfahrungen der erfolgreichen Projektleitung kann ich nun an das nächste Orga-Team weitergeben und den nächsten Projektleiter consulten.

 

Kindermann: Sie haben mir erzählt, dass Sie viel Zeit investiert haben und im Studium deshalb einiges aufarbeiten müssen, lohnt sich dieser Zeitverlust und Aufwand?

Bäßler: For sure - diese Frage stellt sich so nicht für mich. Nehmen wir mal an ich sitze im Bewerbungsgespräch. Erste Bewerbung nach dem Studium. Die Frage die ein Bewerber in der Wirtschaft immer wieder zu hören bekommen ist: "Was hebt Sie von anderen ab?" ...

 

Kindermann: ... Sie meinen, studentisches Engagement erhöht die Berufschancen? Studierenden, die ihr Studium in der Regelstudienzeit absolvieren, mit mehr oder weniger gutem Ergebnis, brauchen zusätzlich ein Alleinstellungsmerkmal?

Bäßler: Genau, er oder sie kann mit Allgemeinsätzen antworten wie: "Ich bin besonders gut im  Erfassen von technischen Zusammenhängen" oder "Das Überblicken von Prozessabläufen gehört zu meinem primären optimalen Leistungsberreich" oder "Ich habe besonders viele Kenntnisse der internationalen Zusammenarbeit erlernt" ...

 

Kindermann: ... und wer sich schon im Studium engagiert ...

Bäßler: ... sie oder er kann deutliche bessere Marker oder Sätze in den Raum stellen. Ich glaube man lernt als "Mitarbeiter" von organisierten Austauschprogrammen, als Mitglied in diversen Gremien der Hochschule und deren Fakultäten oder wie ich als Projektleiter arbeitet, auch fürs Leben dazu.

Man schärft definitv seine Menschenkenntnis und man bekommt ein Gespür dafür wie man sich am besten in mancher Situation verkauft,

 

Kindermann: Ihr Tipp an ihre Kommilitonen?

Bäßler: Engagiert Euch abseits der Vorlesungen! Nur so könnt ihr wachsen und euch entwickeln.

 

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