19.03.2019 | Kategorien TEC News

Vom Bachelor zum Referenten auf der IEEE-Konferenz in Irland

Nico Vafiadis referiert auf der 5th IEEE Konferenz "World Forum on Internet of Things" zur Verbesserung der Prozessqualität in der Industrie 4.0

Von: tec/pr-krk, Nico Vafiadis und Tessa Taefi

Auf nach Irland ...

... wenn aus einer Bachelorthesis ein Konferenzbeitrag wird ... ist das ein Zeichen zur richtigen Zeit am richtigen Thema zu sein:

Nico Vafiadis hat International Project Engineering studiert und mit Unterstützung von Professorin Dr.-Ing. Tessa Taefi (Co-Autorin) aus seiner Bachelorarbeit einen Konferenzbeitrag mit dem Titel "Differentiating Blockchain Technology to optimize the Processes Quality in Industry 4.0" gemacht. Das Geniale: Der Beitrag ist für die wissenschaftlichen 5th IEEE Konferenz "World Forum on Internet of Things" im April in Limerick, Irland angenommen worden. Seine Thesis passt hervorragend zum Thema "IoT und die digitale Revolution".

Die Komplexität der Lieferketten nimmt zu - insbesondere aufgrund der geografischen Verteilung der Lieferanten- und Kundennetzwerke. In den vernetzten und automatisierten Lieferketten der Industrie 4.0 sind zusätzliche Knotenpunkte integriert:

"In unserem Beitrag wird die mögliche Verbesserung der Prozessqualität in der Industrie 4.0 durch die unterschiedlichen Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien diskutiert. Wir haben Hypothesen aus einer Literaturrecherche abgeleitet und deutsche Blockchain-Experten aus der Industrie gebeten, die Hypothesen zu bewerten und zu diskutieren. Die Bewertung zeigt auf, welche Stärken die verschiedenen Blockchain-Technologien und Konsensus-Algorithmen hinsichtlich einer Verbesserung der Prozessqualität aufweisen. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass IOTA, das speziell für das Internet der Dinge entwickelt wurde und als "nächster Evolutionsschritt" gilt, einerseits skalierbar ist und somit die Prozesseffizienz erhöhen kann, andererseits aber anfälliger ist als andere Blockchain-Implementierungen, was wiederum die Prozessqualität verringern kann." 

The complexity of supply chains increase, especially due to the geographical spread of supplier and customer networks. In the connected and automated supply chains of the industry 4.0, even more nodes are incorporated in supply chains.

"This paper discusses the possible improvement of process quality in the industry 4.0 through the different blockchain and distributed ledger technologies. We derived hypotheses from a literature review and asked German blockchain experts from the industry to validate and discuss the hypotheses. We find that the different blockchain technologies and consensus algorithms have different strength with regard to quality improvement. One central finding is that IOTA, developed especially for the IoT and deemed the ’next evolutionary step’ is scalable and hence may increases the process efficiency, but at the same time is more vulnerable than other blockchain implementations, which again may reduce the overall process quality."